11. Oktober 2026 · 1 Min. Lesezeit
Wie entsteht ein Imagefilm?
Der Drehtag ist der kürzeste Teil der Arbeit. Ob der Film gut wird, entscheidet sich vorher, im Drehbuch und in der Vorbereitung.

Bei „Imagefilm“ denken die meisten an den Drehtag: Kamera, Licht, Crew. Doch der Dreh ist der sichtbarste und kürzeste Teil der Arbeit. Ob der Film gut wird, entscheidet sich vorher.
1. Ein Satz
Jeder Film beginnt mit einem Satz: Was soll der Zuschauer am Ende wissen oder fühlen? „Stellen wir unsere Fabrik vor“ ist kein solcher Satz; „Wir testen dieses Produkt in unserem eigenen Labor“ schon. Ohne diesen Satz wird der Film zu einer Sammlung von Aufnahmen.
2. Drehbuch und Shotlist
Das Drehbuch ist die Abfolge der Szenen, die diesen Satz erzählen. Die Shotlist legt fest, wo, wann, mit wem und mit welcher Ausrüstung jede Szene gedreht wird. Schichtzeiten in einer Fabrik, Servicezeiten in einem Restaurant, Tageslicht im Freien: Sie bestimmen den Drehplan.
3. Der Dreh
Ein gut vorbereiteter Drehtag ist ein ruhiger Drehtag. Der Drehort wurde vorab besichtigt, die Genehmigungen liegen vor, die Produkte sind bereit. Sollen am selben Tag auch Fotos entstehen, planen Sie das von Anfang an ein; Video und Fotografie brauchen unterschiedliches Licht, und wer das eine in die Lücken des anderen zwängt, schwächt beides.
4. Schnitt, Ton, Farbe
Schneiden heißt vor allem, Material wegzuwerfen. Musik, Sprecherstimme und Color Grading bestimmen den Ton.
5. Versionen
Ein Film allein reicht nicht mehr. Aus demselben Dreh schneiden Sie eine horizontale Version für die Website, eine vertikale für Social Media und kurze Versionen für Anzeigen. Wer das vor dem Dreh weiß, wählt die Bildausschnitte anders: Horizontales Material, das ohne die vertikale Version im Kopf gedreht wurde, schneidet auf dem Smartphone-Bildschirm das halbe Motiv ab.
Bei Redesign Ajans liegen Dreh, Schnitt und Design im selben Team. In der Praxis heißt das: Der Film spricht dieselbe Sprache wie der Rest der Marke.
